MAXIMILIAN GELLER QUINTETT

Maximilian Geller - Altsaxophon
Brigitte Geller - Vokal, Flöte
Walter Lang - Klavier
Manolo Diaz - Bass
Hajo von Hadeln – Schlagzeug


Brigitte Geller
Die Schweizer Sopranistin ist nach Zürich und Heidelberg seit 1998 festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie große Partien des lyrischen Fachs interpretiert. Sie wirkte bei Konzerten u.a. der MDR-Kammerphilharmonie, des RIAS-Kammerchors, der English Baroque Soloists unter Sir Eliot Gardiner, der Akademie für Alte Musik Berlin, des Kammerorchesters »Carl Philipp Emanuel Bach«, des Concerto Köln und des Dresdner Barockorchesters mit.

Maximilian Geller
Der Saxophonist lebt seit 1992 in München und studierte davor in Berlin, Graz und New York. Er veröffentlichte einige CD‘s unter eigenem Namen. Vier Jahre lang war er im Ensemble der ‚Münchner Lach und Schießgesellschaft‘ tätig. Außerdem schreibt er zahlreiche Filmmusiken für Kino und TV.

Walter Lang
Seit 1999 leitet der Pianist Walter Lang sein eigenes Trio, das besonders in Japan sehr erfolgreich ist. Sein neuestes Projekt heiß t ‚ELF‘. Walter Lang spielt u.a. mit Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman, Don Menza, Roy Hargrove und Dusko Goykovich.

Manolo Diaz
Geboren in Malaga, Spanien lebt der Kontrabassist seit 1988 in München. Als Sideman spielt er in unzähligen Formationen, zahlreichen Musicals, Theatern, Funk- und Fernsehaufzeichnungen.

Hajo von Hadeln
Der gefragte Münchner Schlagzeuger ist Begründer und Leiter der ältesten Band im deutschenFernsehen, dem Trio: La Haze im DSF.

Fusionen haben es ja des Öfteren in sich. Meistens fusionieren Dinge, die nichts oder wenig miteinander zu tun haben. Zugleich wird dann auch noch kühn behauptet, dass zusammenwachsen würde, was zusammen gehöre. Auch in der Musik gab es Fusionen von verschiedenen Stilen und Genres. Nur so konnten Folk-Rock, Black-Metal, Drum ’n’ Bass oder Schlager-Pop überhaupt entstehen. Musikalisches Crossover ist seit längerem Gang und Gebe und es bedarf schon eines sehr originellen Einfalls, hier wirklich Neues und vor allem Kreatives zu entwickeln.
Genau dies aber gelang Maximilian Geller und seinem gleichnamigen Quintett. Der Schweizer Wahl-Münchner schlägt schon seit einigen Jahren eine Brücke zwischen Jazzmusik und klassischer Oper. Anlässlich des Mozart-Jahres 2006 entwickelten Maximilian Geller und seine damals noch vierköpfige Band das Konzeptalbum „Lacrimosa Mozart 06“, welches sofort Beifallsstürme in den Feuilletonstuben auslöste. Ein gutes Jahr später wurde nicht nur die Formation zum Quintett aufgestockt, vielmehr wurde auch das Konzept verfeinert. Mit dem Album „Opera in Jazz“ gelang dem Maximilian Geller Quintett eine bislang noch nie da gewesene Symbiose aus coolem, clubigem Jazz und exquisiten Opernarien, geboten von Max Gellers Schwester, Brigitte Geller. Ihre Stimme ist an Brillanz und Klarheit kaum zu überbieten, ihr Klagen hat etwas unglaublich Zartes, ein fast verführendes Element. Schnell wurde aus dem Geheimtipp „Opera in Jazz“ ein Volltreffer, der die Liebhaber beider Genres begeistern konnte.
Dass sich das alles noch toppen lässt, beweist das Jazz-Klassik-Quintett in diesem Jahr: „Amore e Morte“ heißt das neueste Werk der musikalischen Grenzgänger. Maximilian und Brigitte Geller setzen ihren eingeschlagenen Weg hier mit aller Konsequenz fort. Bei „Amore e Morte“ sprechen sie selbst vom spannendsten Projekt, was sie verwirklichen konnten. Italienisches, meist neapolitanisches Liedgut, zum Teil schon über 200 Jahre alt, diente als Vorlage zum Konzept des neuen Albums. Auch wenn die Lieder schon hunderte von Jahren durchlebt haben, wirken sie auch heute noch, als seien sie wie Hits geschrieben . Sie dringen nicht nur tief in die Gehörgänge, sondern treffen in Herz und Mark. Brigitte Gellers Sopran vermag es, noch unter das empfindlichste Sinnesorgan zu schlüpfen – nur wenige Stimmen gehen derart unter die Haut und verursachen eine angenehme Aufrichtung der Körperbehaarung. Dazu erklingt erneut wundervoll lässige Jazz-Club-Musik, die trotz einiger Verspieltheit an Coolness kaum zu übertreffen ist. Leichtfüßig, harmonisch und dennoch tief bewegend erlebt man auf „Amore e Morte“ einen italienischen Urlaub für die Seele. Die jazzigen Interpretationen der Stücke von Luico Dalla, Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini u.a. sind nicht nur souverän, sie sind außerordentlich harmonisch und charaktervoll umgesetzt. Auch die neapolitanischen Volkslieder reihen sich perfekt in das Ensemble der zwölf neu produzierten Titel des Albums ein.
Das dritte Album des Maximilian Geller Quintetts „Amore e Morte“ geht wieder keine konventionellen Wege. Das ist ausgesprochen gut so. Die kraftvolle Aussage der italienischen Musik, welche gepaart wird mit der Zartheit der Klassik und der Lässigkeit des Jazz verursacht so eine Explosion der Sinne. Der Bogen zwischen Jazz und Klassik wird kleiner, da sich die Abstände dazwischen verringern und beide Genres zu einer Einheit werden. „Jazz goes Classic“ geht weiter und die Bravo-Rufe werden nicht verstummen.

Vertrieb:
Just records Babelsberg
Phone: 0331 – 704 2881 E-Mail: info@just-records-babelsberg.de

Pressekontakt:
Capital Music & Media Thomas Franke
Phone: 030- 308 72883 E-Mail: capitalmusic@t-online.de

Maximilian Geller Copyright © 2010 | Kontakt | Drucken | Impressum | Sitemap